Kontinuität beim GPA-Kreisverband

GPA-Kreisverband Freising, Pfaffenhofen und Neuburg-Schrobenhausen
Kontinuität beim GPA-Kreisverband: Horst Killer als Vorsitzender für weitere zwei Jahre gewählt

Bei der ersten Mitgliederversammlung des gesundheitspolitischen Arbeitskreises (GPA) der CSU-Kreisverbände Freising, Pfaffenhofen a. d. Ilm und Neuburg-Schrobenhausen nach der pandemiebedingten Pause standen die Zeichen auf Kontinuität. Einstimmig votierten die Mitglieder für Horst Killer als Vorsitzenden.

„Wir stehen vor enormen Herausforderungen“, so Killer, der den Arbeitskreis seit vielen Jahren führt. Gerade der Fachkräftemangel, der demografische Wandel, aber auch die Zuwanderungen stellen das Gesundheitssystem vor große Aufgaben. Aussagen, die auch der CSU-Gesundheitspolitiker Erich Irlstorfer, MdB, noch einmal unterstrich. Dabei machte der pflegepolitische Sprecher der Unionsfraktion deutlich, dass es inhaltlich bedenklich ist, die Rücklagen der gesetzlichen Krankenkassen für die Schieflage im System zu gebrauchen. Er warf damit auch einen durchaus kritischen Blick auf die Entscheidungen der Bundesregierung bestehend aus den Ampelfraktionen.

Auch Bernhard Seidenath, gesundheitspolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, sprach von gewaltigen Herausforderungen. Für ihn stehen aber nicht nur alleine der Fachkräftemangel und die Digitalisierung im Zentrum, sondern – wie die vergangenen beiden Jahre gezeigt haben – auch die kritische Infrastruktur. „Es gibt in Deutschland keine Produktionsstätte für Antibiotika“, so Seidenath. Gerade in diesem Punkt hat aber auch die Pandemie die Schwachstellen dieses Systems aufgezeigt. So ist auch seine Forderung klar und deutlich: Diese kritischen Produktionslinien müssen wieder verstärkt zurück nach Europa geholt werden.

Neben der kritischen Infrastruktur hat die Pandemie aber auch gezeigt, wie fragil das Gesundheits- und Pflegesystem ist. Gerade in den vergangenen zwei Jahren ist der Fachkräftemangel noch einmal deutlicher zutage getreten. Dies zieht sich durch alle medizinischen Berufe, wie Rainer Jünger, Vorsitzender des gesundheitspolitischen Arbeitskreises Oberbayern, bestätigte. Er forderte nicht nur mehr Engagement in der Ausbildung, sondern auch ein Programm, dass die Rückkehr in diese Berufszweige attraktiver macht.

Eines wurde somit an diesem Abend mehr als deutlich: Gesundheits- und Pflegepolitik zählt zu den wichtigsten Bereichen. „Gerade der gesundheitspolitische Arbeitskreis war in der Vergangenheit immer ein wichtiger Impulsgeber. Im Sinne der künftigen Herausforderungen sind wir noch mehr gefordert, uns in die politische Diskussion einzumischen und für Verbesserungen zu kämpfen“, so der wiedergewählte Vorsitzende Horst Killer.

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